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Unser Konzept

Es ist unser Bestreben eine Lernumgebung zu gestalten, die es allen ermöglicht, die individuellen Stärken zu entfalten und mit- und voneinander zu lernen!

 

Aufgrund der Beobachtungen und der Erfahrung, dass sich viele Kinder morgens um 8.00 Uhr aus unterschiedlichen Gründen (z. B. weil sie noch nicht gefrühstückt haben, einen hohen Bewegungsdrang oder ein Ruhe- bzw. Entspannungsbedürfnis haben) noch nicht auf das schulische Lernen konzentrieren können, haben wir die erste Unterrichtsstunde als Offenen Anfang konzipiert.

 

Für jeden ist etwas dabei… oder ICH entscheide…

 

Um jedem Kind gerecht zu werden, können die Kinder je nach Bedürfnislage täglich aus verschiedenen Angeboten wählen: Frühstück, Lesen in der Bücherei, Basteln/Werken, Sport in der Turnhalle, Bewegung im Gymnastikraum, Tanzen, Freies Spiel, Gesellschaftsspiele.

 

Die Teilnahme am offenen Anfang ist freiwillig, wird aber von fast allen Schülerinnen und Schülern sehr regelmäßig genutzt.

 

Jeden Morgen entscheidet jedes Kind für sich, welches Angebot es wahrnehmen möchte. Es kennzeichnet dafür in seinem Klassenraum mit einer Namensklammer das ausgesuchte Angebot an einer Meldescheibe.

 

Dabei ist die Anzahl der Plätze pro Klasse für jedes Angebot festgelegt, um die Gruppengröße ausgewogen zu halten und den Kindern eine klassen- und jahrgangsübergreifende Mischung zu ermöglichen.

 

Selbständig, aber nicht allein gelassen!

 

Dadurch gut in der Schule „angekommen“ und nun lernbereit folgt eine Lernzeit für alle Kinder, in der sie im Klassenverband selbstständig, individuell und besonders konzentriert Aufgaben aus den Bereichen Deutsch und Mathematik zuweilen auch Englisch bearbeiten.

 

Die Arbeit, die von den Kindern im Rahmen der Lernzeit erbracht wird, ersetzt die traditionelle Hausaufgabe. Um den Eltern die Möglichkeit der Einsichtnahme in das Geschaffte zu geben, nehmen die Kinder einmal wöchentlich ihre Lernzeitmappen mit nach Hause.

 

Der offene Anfang und die Lernzeit werden von Lehrkräften, Erzieherinnen und Honorarkräften in gemeinsamer Verantwortung begleitet und unterstützt.

 

Im Anschluss an die Lernzeit erfolgt eine Frühstückspause und Hofpause.

 

Darauf folgt ein Unterrichtsblock von zwei Stunden, eine zweite Hofpause und ein weiterer Unterrichtsblock von zwei Stunden.

 

Somit haben alle Schülerinnen und Schüler an jedem Tag verlässlich bis 13.15 Uhr Unterricht; fast die Hälfte der Kinder bleibt anschließend im Ganztag.

 

Jahrgangsübergreifendes Lernen an der Bach Grundschule

 

An der Bach-Grundschule lernen Kinder verschiedener Nationalitäten, unterschiedlicher sozialer Herkunft, Kinder mit und ohne Behinderungen und mit den unterschiedlichsten Lernvoraussetzungen mit- und voneinander.

Dabei zeigt sich, dass die unterschiedlichen Entwicklungsstände der Kinder untereinander sowie das persönliche Leistungsspektrum eines Kindes bezogen auf verschiedene Bereiche sehr stark voneinander abweichen.

Unser Blick richtet sich entsprechend auf die individuelle Lernentwicklung jedes einzelnen – mit seinen/ihren Stärken und Entwicklungsbedarfen: Die Vielfalt der Kinder und ihre Unterschiedlichkeit wird dabei von uns als eine Bereicherung gesehen.

Eine - für uns - logische Konsequenz aus dieser Erkenntnis ist das Arbeiten in jahrgangsübergreifenden Lerngruppen im Rahmen der Schuleingangsphase.

Hier profitieren alle Schülerinnen und Schüler von der Alters- und Erfahrungsmischung:

  • sie knüpfen bei Schuleintritt an die Erfahrungen der Jahrgangsmischung aus dem vorschulischen sowie aus dem häuslichen Bereich an;

  • sie wachsen vom ersten Schultag an in eine bestehende Klassengemeinschaft hinein und können sich an älteren Schülerinnen und Schülern sowie an bestehenden Ritualen orientieren („Wie geht eigentlich Schule?“);

  • sie erfahren die Normalität der Verschiedenheit

  • sie erleben im Laufe der Schuleingansphase den Perspektivwechsel vom Hilfesuchenden zum Helfer;

  • ein Verbleib in der Schuleingangsphase oder auch eine Verkürzung auf eine einjährige Verweildauer bedeutet immer ein Wechsel mit anderen, bekannten Kindern

Die individuelle Entwicklung jedes Kindes und das soziale Lernen stehen im Vordergrund. Jeder kann entsprechend seiner Entwicklung erfolgreich lernen, kann anderen Hilfen geben oder von anderen Hilfe annehmen.